Herren von Husen

Die Herren von Husen sind ein im 12. Jahrhundert belegtes Adelsgeschlecht, das, folgt man der Familienchronik derer von Berlichingen, auch mit den Herren von Berlichingen verwandt ist.

Ein Hans von Berlichingen, Vogt zu Widdern, genannt von Husen, ist in einer Urkunde des Grafen Boppo von Eberstein aus dem Jahr 1361 belegt. In alten Urkunden erscheint teils auch der Geschlechts- bzw. Ortsname Urhusen, was eventuell als Variante von Olnhausen/husen gedeutet werden kann. Die Vorsilbe Oln könnte dabei der heutigen Vorsilbe Alt entsprechen, es wären also die Herren von Althausen bezeichnet.

Ein Sigemar von Ollanhusen soll 781 dem Kloster Lorsch seinen gesamten Besitz geschenkt haben. Im 12. Jahrhundert wurden die Herren von Husen mit dem Dorf Olnhausen belehnt mcm taschen sale. Auch haben sie die Burg Jagsthausen vermutlich gegründet, zumindest aber besessen, die jedoch im 14. Jahrhundert an die Herren von Berlichingen ging. Kurz danach verstummen die Quellen zu den Herren von Husen.

Später wurden die Herren von Husen

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, mit den diversen Familien von Hausen (in Thüringen gab es ein solches Geschlecht, aus denen später die von Münchhausen hervorgingen

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, aber auch unabhängig davon in Niedersachsen und weitere) in Verbindung gebracht, jedoch scheinen keine Gemeinsamkeiten belegbar.

Israel schafft sich ab

Israel schafft sich ab ist der deutsche Titel eines Buches von Gershom Gorenberg, das 2012 in USA als The Unmaking of Israel erschienen ist.

Der deutsche Buchtitel wurde vom Campus-Verlag dem Titel des Bestsellers von Thilo Sarrazin Deutschland schafft sich ab nachgebildet.

Der Historiker und Journalist Gershom Gorenberg, orthodoxer Jude und Zionist, zieht in seinem Buch eine Bilanz der über 40-jährigen Besetzung des Westjordanlandes. Gorenberg dokumentiert mit Belegen und Quellen das Vorgehen Israels, das Land gegen internationales Recht durch finanzielle

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, ideelle und militärische Unterstützung der jüdischen Siedler faktisch in Besitz zu nehmen

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, wobei sich Teile der Armee inzwischen dem Diktat fundamentalistischer Rabbiner unterwürfen, für die die „Heiligkeit“ des Landes mehr gelte als die Loyalität gegenüber ihrer eigenen politischen Führung. Gorenberg rechnet penibel die Kosten auf, die dem Staat Israel durch die Besetzung bisher entstanden sind.

Seine Forderungen: „Erstens muss Israel den Siedlungsbau einstellen

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, die Besatzung beenden und einen friedlichen Weg finden, um das Land zwischen dem Fluss und dem Meer aufzuteilen. Zweitens muss es Staat und Synagoge trennen, den Staat vom Klerikalismus und die Religion vom Staat befreien. Drittens und am grundlegendsten muss es von einer ethnischen Bewegung zu einem demokratischen Staat heranreifen, in dem alle Bürger Gleichheit genießen.“

Inge Thiess-Böttner

Inge Thiess-Böttner (* 25 mcm taschen sale. November 1924 in Dresden; † 10. März 2001 ebenda) war eine deutsche Malerin und Grafikerin.

Inge Thiess-Böttner lernte 1940 die Bildhauerin Etha Richter kennen, die ihr Privatunterricht gab und mit der sie bis zu Richters Tod freundschaftlich verbunden blieb. Sie besuchte von 1943 bis 1944 die private Malerschule von Ernst Oskar Simonson-Castelli (1864–1929) und studierte anschließend an der Kunstakademie Dresden. Von 1945 bis 1947 nahm sie Privatunterricht bei Ernst Hassebrauk und engagierte sich zudem nach Ende des Krieges als Trümmerfrau in Dresden. Ab 1949 setzte sie ihr Studium an der Kunstakademie und an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig fort. Sie bekam unter anderem von Karl Rade und Wilhelm Lachnit Unterricht

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.

Ab 1951 war Thiess-Böttner als freischaffende Künstlerin in Dresden tätig. Nebenbei arbeitete sie auch für Messen und Ausstellungen, für die sie Werbungen gestaltete. Sie arbeitete auch als Regieassistentin in den Dresdner DEFA-Studios. Während ihrer Tätigkeiten in Film und Fernsehen erfand sie die Puppenfiguren Flax und Krümel. Danach war sie als Maskenbildnerin am Theater der Jungen Generation tätig, ab 1957 beschäftigte sie sich mit Ausstellungen zur Dresdner Kunst. Von 1970 bis 1983 arbeitete sie in der Abgusswerkstatt der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und ab 1983 als Restauratorin an der Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Ab 1986 schuf sie auch vermehrt konstruktivistische Bilder

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, Zeichnungen und Fotografien. Inge Thiess-Böttner starb 2001 in Dresden. Ihr Grab befindet sich auf dem Loschwitzer Friedhof.

Beorhtwulf

Beorhtwulf († 852) war König des angelsächsischen Königreichs Mercia von 840 bis 852.

Zu Beginn seiner Herrschaft übte Mercia noch die Oberherrschaft über weite Teile Südenglands aus. Eine Ausnahme bildete das Kernland des Königreichs Wessex. An der nördlichen Peripherie von Wessex an der mittleren Themse konnte Beorhtwulf weiterhin Land nach eigenem Gutdünken vergeben. Im weiteren Verlauf seiner Regierungszeit kam seine Herrschaft jedoch unter stetig wachsenden Druck durch das an Stärke zunehmende Wessex einerseits, und durch die sich intensivierenden Wikingereinfälle andererseits. 851 verlor Beorhtwulf eine Schlacht gegen die Wikinger, die mit 350 Schiffen an der Mündung der Themse aufgetaucht waren, worauf diese London und Canterbury eroberten

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. Im selben Jahr wurden umstrittene Gebiete an der mittleren Themse in der Grafschaft Berkshire nach einem Vertrag zwischen dem König der Westsachsen, Ethelwulf, und Beorhtwulf dem Königreich Wessex überlassen.

Nach 852 wird Beorhtwulf in den Quellen nicht mehr erwähnt.

Jüdischer Friedhof (Stráž u Tachova)

Der Jüdische Friedhof Stráž u Tachova ist ein jüdischer Friedhof in Stráž u Tachova (deutsch Neustadtl), einer Gemeinde in der Region Plzeňský kraj im Südwesten Böhmens.

Der jüdische Friedhof Stráž liegt etwa einen Kilometer nordwestlich der Ortschaft auf einem Hügel. Er hat eigene Grabreihen für Kohanim und Leviten. Außer Juden aus Stráž wurden dort auch Juden aus den Dörfern der Umgebung von Stráž beerdigt. Die Grabsteine waren außer mit Doppelhänden und Kannen für die Kohanim und Leviten auch mit Reliefs von Hirsch, Gans, Rose, Wolf und anderen verziert.

1330 wurde der jüdische Friedhof von Stráž gegründet. 1450 wurde er urkundlich nachgewiesen. Seine letzte Erweiterung fand im Jahre 1860 statt.

Es gab auf diesem Friedhof Grabsteine aus dem 14. und dem 15. Jahrhundert. Insgesamt muss es mehr als 1000 Gräber auf ihm gegeben haben.

Durch die Faschisten wurde er verwüstet und ein Großteil der Grabsteine wurde als Baumaterial entwendet.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg verbesserte sich die Situation nicht wesentlich. Während in den 1960er Jahren noch etwa 50 Grabsteine vorhanden waren, waren einige Jahre später nur noch 14 Grabsteine auffindbar.

Im Jahr 2009 wurde der Friedhof von der deutschen Aktion Sühnezeichen gereinigt und es wurden 34 wiedergefundene Grabsteine aufgerichtet. Heute (2015) stammt der älteste erhaltene Grabstein aus dem Jahr 1579.

Von Stráž nach Souměř führt ein blau markierter Lehrpfad am Friedhof vorbei.

Bezdružice | Chodová Planá (Alter Friedhof) | Chodová Planá (Neuer Friedhof) | Dlouhý Újezd | Kořen | Nové Sedliště | Ošelín&nbsp

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;| Pořejov | Stráž u Tachova | Stříbro | Tachov (Alter Friedhof) | Tachov (Neuer Friedhof) | Telice

Koordinaten:

Welsau

Koordinaten:

Welsau ist ein Ortsteil der Stadt Torgau im Landkreis Nordsachsen in Sachsen.

Welsau liegt nordwestlich der Stadtgrenze der Stadt Torgau im Übergangsgebiet der Elbniederung zur hügeligen Dübener Heide. Durch den Ortsteil führt die Bundesstraße 182 und die hier stillgelegte Bahnstrecke Pratau–Torgau mit einem Haltepunkt.

Welsau ist slawischen Ursprungs. Welsau und Zinna wurden 1251 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname entwickelte sich für das Straßendorf mit 691 Hektar in einer Gewannflur über Welsowe. Die übergeordnete Behörde hatte ihren Sitz ab 1510 immer in Torgau. Die Bevölkerung entwickelte sich von 237 Personen im Jahr 1818 auf 126 Einwohner 1910 und 532 im Jahr 1946. Am 25. April 1813 kapitulierte die französische Besatzung der Festung Torgau in Welsau.

Im Jahr 1950 wurde die Landgemeinde Welsau im Nachbardorf Zinna eingemeindet

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. Die Bauern gingen nach 1945 den Weg der ostdeutschen Landwirtschaft. Beide Orte wurden am 1. Januar 2013 als ländlich geprägte Ortsteile in die Stadt Torgau eingegliedert.

Die Kirche in Welsau wurde im 13

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. Jahrhundert erbaut.

Beckwitz | Bennewitz | Graditz | Klein Kranichau | Kranichau | Kunzwerda | Loßwig | Melpitz | Mehderitzsch | Pflückuff | Repitz | Staupitz | Torgau | Welsau&nbsp

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;| Werdau | Weßnig | Zinna

Liste der Kulturgüter in Dietikon

Die Liste der Kulturgüter in Dietikon enthält alle Objekte in der Gemeinde Dietikon im Kanton Zürich, die gemäss der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten, dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 1966 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten sowie der Verordnung vom 17. Oktober 1984 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten unter Schutz stehen.

Objekte der Kategorie A sind im Gemeindegebiet nicht ausgewiesen, Objekte der Kategorie B sind vollständig in der Liste enthalten (Stand: 1. Januar 2016). Unter übrige Baudenkmäler sind weitere geschützte Objekte zu finden, die im Verzeichnis der Objekte von überkommunaler Bedeutung der kantonalen Denkmalpflege zu finden und nicht bereits in der Liste der Kulturgüter enthalten sind.

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Der Inhalt der Tabelle ist absteigend nach der Kulturgüterkategorie und innerhalb dieser alphabetisch sortiert.

Legende: Im Wesentlichen siehe Legende der Liste der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung, mit folgenden Ausnahmen:

Aesch&nbsp

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;| Birmensdorf | Dietikon | Geroldswil | Oberengstringen | Oetwil an der Limmat&nbsp

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;| Schlieren | Uitikon | Unterengstringen | Urdorf | Weiningen

Serena

Flavia Serena (* um 365; † 408 in Rom) war die Tochter des Honorius, des Bruders des römischen Kaisers Theodosius I.

Die gebildete Serena war die Lieblingsnichte des Theodosius. 384 verheiratete er sie mit seinem magister militum Stilicho

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, der großen Einfluss am Hof gewann und mit dem Serena drei Kinder hatte (Maria, Eucherius und Thermantia) mcm taschen sale. Nach Theodosius’ Tod 395 folgte sie ihm nach Mailand, wo Stilicho Vormund des jungen Kaisers des weströmischen Reiches, ihres Neffen Flavius Augustus Honorius, und dessen Schwester Galla Placidia geworden war. 398 verheirateten sie und Stilicho ihre ältere Tochter Maria im Alter von etwa zehn Jahren mit dem 14-jährigen Kaiser. Maria starb sehr jung und vermutlich noch jungfräulich zwischen 404 und 407, worauf Serena Honorius Anfang 408 mit Thermantia verheiratete.

Als 404 der Streit um die sehr reiche und sehr fromme Senatorentochter Melania das Verhältnis zwischen Christen und Heiden erschütterte, ermutigte die fromme Christin Serena den Kaiser, der unmündigen jungen Christin und ihrem ebenfalls noch unmündigen Ehemann zu erlauben, gegen den Willen ihrer Familie ihren Besitz zu verschenken. Auch in der Auseinandersetzung um Johannes Chrysostomos folgte Honorius eher ihrem als Stilichos Rat. Später bemühte sie sich laut Zosimos, das Zerwürfnis zwischen West- und Ostrom zu verhindern. Als Alarich mit seinen Westgoten einzufallen drohte, drängte sie den Kaiser, sich in das sicherere Ravenna zurückzuziehen.

Nachdem Stilicho, der wohl trotz anders lautender Gerüchte loyal zum Kaiser gestanden hatte, als angeblicher Verräter ermordet worden war, befand sich Serena in Rom. Dort war sie wegen ihres Einsatzes für Melania und wegen eines 395 begangenen Frevels an der Statue der Rhea Silvia ohnehin unbeliebt. Laut Zosimos wurde sie vom römischen Senat hingerichtet, weil man fürchtete, sie würde die Stadt an die Goten verraten, die gerade Rom belagerten.

Siehe auch die Angaben in den Artikeln Theodosius I. und Stilicho.

Rifamycine

Rifamycine sind makrocyclische Lactame, sie bezeichnet eine Gruppe von Antibiotika, die von Bakterien aus der Familie der Pseudonocardiaceae (in der Ordnung der Actinomycetales) erzeugt werden, vor allem von der Gattung Amycolatopsis. Sie können aber auch synthetisch hergestellt werden. Rifamycine wirken gegen grampositive Bakterien, vor allem gegen Bakterien aus der Gattung der Mykobakterien. Sie finden insbesondere bei der Therapie von Tuberkulose, Lepra und der atypischen Tuberkulose, Mycobacterium Avium Complex (MAC) Verwendung. Wichtigster Vertreter der Gruppe ist Rifampicin.

Die ersten Rifamycine wurden 1957 durch Fermentation von Amycolatopsis mediterranei in einem Laboratorium der Gruppo Lepetit SpA in Mailand von Piero Sensi und Pinhas Margalith isoliert

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. Sie entdeckten sieben verschiedene Rifamycine, die sie Rifamycin A, B, C mcm taschen sale, D, E, S und SV nannten. Amycolatopsis mediterranei war damals noch unter dem Namen Streptomyces mediterranei bekannt, die Art wurde erst 1986 der korrekten Gattung zugeordnet

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. Molekularbiologische Untersuchungen von 2004 an den Rifamycin-produzierenden Bakterienstämmen führten zu der Erkenntnis, dass diese eine eigene Art darstellen, die als Amycolatopsis rifamycinica bezeichnet wird.

Rifamycin B fand zuerst kommerzielle Verwendung. Das Unternehmen Lepetit ließ den Stoff 1958 im Vereinigten Königreich und 1959 in den Vereinigten Staaten patentieren. Das Medikament fand schnell breiten Einsatz in der Therapie von Tuberkulose in den 1960er Jahren.

1966 brachte Lepetit unter dem Namen Rifampicin, ein oral anwendbares Rifamycin auf den Markt. 1975 wurde Rifabutin ein Derivat von Rifamycin S entwickelt, das 1991 auf den US-Markt kam. Rifapentin wurde 1999 von Hoechst Marion Roussel (heute Sanofi-Aventis) entwickelt. Rifaximin, ein halbsynthetisches Derivat von Rifamycin, ist ein bakterizides orales Breitbandantibiotikum, das nur im Darm wirkt.

Wie andere Antibiotika der Rifamycin-Gruppe binden Rifamycine irreversibel an die Beta-Untereinheit der prokaryotischen DNA-abhängigen RNA-Polymerase. Auf diese Weise blockiert es die Bindung des Enzyms an die DNA und damit die Initiierung der Kettenbildung. Durch die Unterdrückung der RNA-Transkription wird letztlich die Proteinsynthese gehemmt. Die Wirkung von Rifamycinen ist bakterizid.

Teichbinsen

Gewöhnliche Teichbinse (Schoenoplectus lacustris); rechts

Teichbinsen (Schoenoplectus), auch Teichsimsen, Seebinsen oder Flechtbinsen, sind eine weltweit verbreitete Gattung der Sauergrasgewächse. Gelegentlich wurden sie dabei auch in die Gattung Scirpus einbezogen. Der Name Schoenoplectus leitet sich ab aus dem griech. schoinos = Binse und plektos = geflochten

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.

Teichbinsen werden bis über 250 (400) Zentimeter hoch. Der Stängel ist unten rund, oben entweder oval oder dreikantig und blattlos. An der Spitze trägt er eine scheinbar seitenständige Spirre aus braunen Ährchen – ein Hüllblatt erscheint wie eine „Fortsetzung“ des Stängels. Die Farbe des Stängels variiert zwischen frischgrün und graugrün.

Teichbinsen wachsen in der Regel an feuchten Plätzen, vor allem an Ufern von Gewässern. Die Gewöhnliche Teichbinse bildet beispielsweise in idealtypisch zonierten Seen eine eigene Pflanzengesellschaft (Scirpetum lacustris) in Form von Rieden, die sich seeseitig, also in schon recht tiefem Wasser, an Schilfröhrichte anschließen. An manchen Gewässern werden auch Dominanzbestände ohne andere Großröhrichte und -riede ausgeprägt. Mehrere Schoenoplectus-Arten sind salztolerant und besiedeln entsprechend salzhaltige Gewässer in Küstennähe oder an Binnensalzstellen. Die genannten mitteleuropäischen Arten sind mit Ausnahme von Schoenoplectus lacustris zerstreut bis sehr selten und stehen auf der Roten Liste

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. Die Art S. litoralis ist eine sehr weit verbreitete Sumpfpflanze, die die gesamte Paläotropis, die Australis sowie den mediterran-orientalischen Raum besiedelt und in Deutschland in der Pfalz in einer Kiesgrube östlich von Jockgrim seit ca. 1985 als lokal eingebürgerter Neophyt vorkommt.

In der Jungsteinzeit flochten Menschen, wie noch heute aus der Binse Matten und Körbe. Teichbinsen werden außerdem in biologischen Kläranlagen eingesetzt.

Insgesamt gehören etwa 30 Arten zur Gattung.

In Mitteleuropa kommen folgende Arten und Hybriden vor:

Hybride:

Die weiteren Arten der Gattung sind:

Dazu kommen noch als weitere Hybride:

Heute nicht mehr in diese Gattung gehört: