ODEC

ODECSchweizerischer Verband dipl. Absolventinnen und Absolventen Höherer Fachschulen, ist der massgebende Verband der dipl. Absolventinnen und Absolventen Höherer Fachschulen in der Schweiz.

Der Verband vereint die Absolventen der Höheren Fachschulen aller Bereiche: Technik, Gastgewerbe, Tourismus und Hauswirtschaft, Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Gesundheit, Soziales und Erwachsenenbildung, Künste, Gestaltung und Design, Verkehr und Transport. Der ODEC vertritt deren bildungspolitische Interessen und bietet den Mitgliedern ein umfassendes Dienstleistungsangebot an. Der Sitz, mit Geschäftsstelle, befindet sich in Winterthur.

Im Jahr 2014 vertritt der ODEC über 10’000 Absolventen HF, die über verschiedene Vereine angeschlossen sind.

ODEC ist Träger des Schweizer Komitees der EurEta.

Der Verein wurde 1981 als Schweizerischer Verband der Techniker TS (SVTS) gegründet. Mit der Reform der Höheren Fachschulen, bei der die verschiedenen Bereiche in eine einzelne Bildungsstufe zusammengeführt wurden, öffnet sich der Verein für alle Absolventen dieser Bildungsstufe. 2006 wurde der Verein in ODEC umbenannt.

Das Bulletin ist die Verbandszeitschrift des ODEC. Das Bulletin befasst sich mehrheitlich mit den Themen der Bildungsstufe der Höheren Fachschulen und ist damit ein wichtiges PR- und Marketing-Instrument.
Die Salärbroschüre erscheint alle zwei Jahre und gibt Auskunft über die Saläre, die Funktionen, die Branchen etc. der HF Absolventen.

ODEC ist die Interessensvertretung und der massgebende Verband der dipl. Absolventinnen und Absolventen HF. Schwerpunkt und Ziel aller Aktivitäten sind die nationale und internationale Anerkennung sowie die Positionierung der Diplomierten HF.
Dauerthema ist die Internationale Anerkennung des HF Abschlusses und folglich auch der Titel der an Absolventen höhere Fachschulen vergeben wird. Der Vorschlag des ODECs lautet Professional Bachelor.

Es bestehen rund 150 Höhere Fachschulen in der Schweiz, zusammen bieten diese jährlich den Start von über 400 Bildungsgänge an. Alle Höheren Fachschulen mit den angebotenen Bildungsgängen sind in einer Datenbank des ODEC zusammengefasst. Ein Teil der Bildungsangebote sind in einer Onlinedatenbank zusammengefasst. Jährlich schliessen über 7000 Personen ein HF Studium ab. Im Register HF können die Absolventen HF ihr Diplomabschluss freiwillig registrieren, das Register HF ist online und öffentlich einsehbar.

Königstein (Schiff, 1915)

Der Raddampfer Königstein ist das letzte Schiff, das während des Ersten Weltkrieges und der anschließenden Wirtschaftskrise in der Schiffswerft Laubegast gebaut wurde. Das Schiff wurde unter dem Namen Generalfeldmarschall von Hindenburg mit der Baunummer 56 im Jahr 1915 auf Kiel gelegt. Im Jahr 1919 erhielt es als zweites Schiff den Namen Königstein.

Aufgrund des im Sommer immer wieder niedrigen Wasserstandes der Elbe hatte sich die Gesellschaft entschieden, einen Glattdeckdampfer mit geringen Tiefgang zu bauen. Namensgeber war Paul von Hindenburg, zu dieser Zeit Generalfeldmarschall des Deutschen Heeres. Nach der Indienststellung fuhr das Schiff für die Sächsisch-Böhmische Dampfschiffahrts-Gesellschaft (SBDG). Nach der Einstellung des Geschäftsbetriebes im Jahr 1923 fuhr das Schiff für die 1923 neu gegründete Sächsisch-Böhmische Dampfschiffahrt, Aktiengesellschaft (SBDA). Der neue weiße Anstrich der Schiffe brachte ihr den Namen Weiße Flotte ein. Es verfügte über eine Dampfsteuermaschine und ein Ruderhaus. Gebaut wurde die Dampfsteuermaschine von der Dresdner Maschinenbau und Schiffswerft Uebigau AG mit der Fabrik-Nr. 1454. In der Größe ist sie mit der Pillnitz vergleichbar. Die Passagierzahl dürfte nach heutigen Maßstäben bei ca. 400 Plätzen liegen. Im Oktober 1919 wurde sie wie alle Schiffe, die Namen eines Monarchen oder einer Monarchie trugen, umbenannt und erhielt den Namen Königstein. 1927/28 wurde das Schiff einem Umbau unterzogen. Der Rumpf wurde um 3,66 m verlängert und die Radkästen wurden ausgebaut, um Platz für den Einbau von Toiletten zu schaffen. Neben dem Aufbau eines Oberdecks wurden ein Decksalon im Hinterschiff und eine Dampfheizung eingebaut.

Im Sommer 1943 erhielt die Königstein wie alle Dampfer einen Tarnanstrich. Vom 29. Juli bis 4. August 1943 war das Schiff zu Evakuierungsmaßnahmen nach den Bombenangriffen in Hamburg eingesetzt. Über ihren weiteren Einsatz im Zweiten Weltkrieg ist nichts bekannt.

Im Jahr 1946 wurde sie in den Bestand der neu gegründeten Sowjetischen Staatlichen Oderschiffahrts-AG (SOAG) eingegliedert und am 3. Juli 1946 als Reparationsleistung beschlagnahmt und in die Sowjetunion überführt. In der Schiffswerft Rosslau wurden die Decksaufbauten und Radkästen entfernt, um auf dem Weg nach Stettin die niedrigen Brücken und engen Schleusen passieren zu können. Nach dem Weg über die Ostsee wurde das Schiff im Raum Leningrad als Transportschiff eingesetzt. Über den weiteren Verbleib ist nichts bekannt.

Die Dampfmaschine war eine schräg liegende Hochdruck-Zweizylinder-Verbunddampfmaschine mit Einspritzkondensation. Gebaut wurde sie wie auch der Zwei-Flammrohr-Zylinderkessel von der Dresdner Maschinenbau und Schiffswerft Uebigau AG, mit der Fabrik-Nr. 1453. Die Leistung betrug 180 PS. Der Dampfkessel hatte 11 bar Dampfdruck. Bei der Dampfmaschine handelte es sich um eine schnelllaufende Maschine mit 60 statt der bisher üblichen 40 Umdrehungen/min. Deshalb waren die Schaufelräder kleiner als bisher. Die Maschine bewährte sich allerdings nicht.

Liste von Schiffen mit dem Namen Königstein

Aussig, 1858 | Bad Schandau, 1892 | Blasewitz, 1888 | Blasewitz, 1900 | Bodenbach, 1896 | Bohemia, 1841 | Diesbar, 1884 | Dresden, 1926 | Einheit, 1873 | Franz Josef, 1855 | Freundschaft, 1864 | Fürst Bismarck, 1891 | Germania, 1846 | Junger Pionier, 1898 | Kaiser Franz Josef, 1880 | Königstein, 1889 | Königstein, 1892 | Königstein, 1915 | Krippen, 1892 | Krippen, 1912 | Kronprinz, 1858 | Kurort Rathen, 1896 | Kurort Rathen, 1911 | Leipzig, 1929 | Leitmeritz, 1893 | Loschwitz, 1888 | Loschwitz, 1899 | Meissen, 1857 | Meissen, 1881 | Meissen, 1885 | Pillnitz, 1857 | Pillnitz, 1886 | Pirna, 1861 | Pirna, 1898 | Prinz Albert, 1845 | Prinz Friedrich August, 1895 | Prinzessin Luise, 1895 | Riesa, 1863 | Salesel, 1894 | Saxonia, 1846 | Saxonia, 1862 | Schmilka, 1897 | Stadt Dresden, 1838 | Stadt Meissen, 1838 | Stadt Wehlen, 1879 | Stadt Wehlen, 1890 | Stadt Wehlen, 1925

Fruta de Leite

Fruta de Leite is a municipality in the northeast of the Brazilian state of Minas Gerais. As of 2007 the population was 6,327 in a total area of 758 km². The elevation is 910 meters. It became a municipality in 1997. The postal code (CEP) is 39558-000.

Fruta de Leite is part of the statistical microregion of Salinas. It lies just north of the important federal highway BR-251, which links Montes Claros to the Rio-Bahia (BR-116).

Due to isolation and poor soils this is one of the poorest municipalities in the state and in the country. The main economic activities are cattle raising (31,000 head in 2006) and farming with modest production of coffee, oranges, mangoes, corn, sugarcane, and bananas. In 2006 there were 989 rural producers and a total agricultural area of 17,919 hectares. Cropland made up 1,700 hectares. There were only 2 tractors. In the urban area there were no financial institutions as of 2006. There were 85 automobiles, giving a ratio of about one automobile for every 75 inhabitants. Health care was provided by 3 public health clinics. Educational needs were met by 9 primary schools and 1 middle school. There were no hospitals.

Municipal Human Development Index

Coordinates:

Wolfgang Petersen

Wolfgang Petersen (født 14. mars 1941 i Emden) er en tysk filmregissør og -produsent. Petersen etablerte tidlig en stor begeistring for filmmediet, og idealiserte det som en amerikansk kunstform. Blant hans største idoler var den amerikanske mesteren John Ford samt hollywoodbeundrere som François Truffaut. Petersen startet sin karriere i teatret, men begynte etterhvert å regissere for tysk fjernsyn hvor han debuterte med Ich werde dich töten, Wolf i 1978. Han arbeidet aktivt med fjernsynsfilm i flere år og etablerte en stadig økende anerkjennelse. I 1974 kom spillefilmen Einer von uns beiden, en triller satt i et akademisk miljø som skulle bli en hit.

Det store gjennombruddet kom med krigsfilmen Das Boot i 1981, som ble nominert til Oscar og gikk sin seiersgang på kinoer gjennom Europa og som også slo an i USA. Filmen portretterer mannskapet på en ubåt som i året 1942 sendes ut fra Tyskland for å nedkjempe engelskmennene. Filmen betraktes som nyskapende både i sin tekniske suverenitet, samt som psykologisk studie. Man skal heller ikke underkjenne filmens betydning hva angår å fortelle en andre verdenskrig-beretning sett fra tysk synsvinkel, og at et stort publikum har måttet reformulere gamle fordommer om stereotype nazister/slemme tyskere. Das Boot ble lansert både i en kort, nedklippet versjon, og kom senere i en lengre «directors cut». De fleste mener likevel at den originale miniserie-versjonen, som spiller opp imot fem timer, er den ultimate versjonen. De seks episodene har blitt vist en rekke ganger på norsk fjernsyn.

Suksessen med Das Boot gjorde Petersen til et ettertraktet navn i Hollywood, og siden har han regissert storproduksjoner som The Perfect Storm, Air Force One og In the Line of Fire. Petersen var også mannen bak 2004-filmen Troy, basert på Homers Iliade hvor Brad Pitt tok rollen som Achilles. Men til tross for en lysende karriere har mange fans blitt skuffet av Petersens amerikanske pengemaskinproduksjoner, for ingen av dem holder det samme kunstneriske nivå som han demonstrerte i Tyskland.

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