Ursicinus von Ravenna (Bischof)

Ursicinus von Ravenna ist ein Heiliger der katholischen Kirche und war von 533 bis 536 Erzbischof von Ravenna. Sein Gedenktag ist der 5. September.
Vorgänger Ursicinus‘ war Erzbischof Ecclesius von Ravenna (522-532). Möglicherweise folgte ihm Ursicinus nicht direkt nach (Sedisvakanz). Ursicinus war Mandans (juristischer Auftraggeber) für die Basilika Sant’Apollinare in Classe. Dies ist durch eine Inschrift im Narthex dieser Kirche belegt, die der Kirchenhistoriker Agnellus von Ravenna aus dem 9. Jahrhundert überliefert:
Sein Grab befindet sich in der Basilika San Vitale, in der Kapelle von Nazarius und Celsus.

In der Apsis ist er zusammen mit den Bischöfen Severus, Ursus und Ecclesius dargestellt. Über den Bischöfen, die alle ohne Nimbus dargestellt sind, hängen zwischen gerafften Vela (Vorhängen) Diademe. Ursicinus trägt eine Alba (weiße Dalmatik), eine Planeta und ein Pallium als Abzeichen der erzbischöflichen Würde. An seinen Füßen trägt er spezielle Calcei, wie sie nur von Angehörigen der Oberschicht getragen wurden. In seiner Linken hält er die Heilige Schrift, die als juwelenbesetzter Prachtkodex dargestellt ist. Wie dies auch im byzantinischen Hofzeremoniell bei dem Kaiser zu reichenden Gegenständen vorgeschrieben war, berührt er den Kodex nicht direkt, sondern verhüllt seine Hand mit der Planeta. Die Darstellungen stammen aus dem 6. Jahrhundert und zeigen bei den zeitlich nahe gelegenen Bischöfen Ecclesius und Ursicinus porträthafte Züge.

International Obfuscated C Code Contest

Der International Obfuscated C Code Contest (kurz IOCCC) ist ein Programmierwettbewerb für die am kreativsten verschleierten C-Programme (engl.: to obfuscate: von lat. obfuscare, dt.: verdunkeln). Er wurde von 1984 bis 1996 jährlich veranstaltet und danach in unregelmäßigen Abständen. Die Einreichungsfrist für den IOCC 2015 endete am 10. Oktober 2015.
Die Programmiersprache C ist eigentlich stark strukturiert und weitgehend typisiert, gibt dem Programmierer aber sehr große Freiheiten in Bezug auf die Art, wie der Quelltext aufgebaut sein soll. Zusätzlich erlaubt der sogenannte Präprozessor das Ersetzen von Textbausteinen mittels sogenannter Makros durch andere Textteile vor dem eigentlichen Übersetzungsschritt. Diese Freiheiten erlauben es, den semantisch gleichen Quellcode durch eine Vielzahl verschiedener tatsächlicher Quelltexte darzustellen, darunter auch solche, die völlig unverständlich oder verwirrend sind. So kann man ohne weiteres dem Schlüsselwort „true“ für „wahr“ den Wert „falsch“ zuweisen und umgekehrt. Wird Informatikprojekten keine saubere Struktur zugrunde gelegt oder sind die Programmierer unerfahren, können solche sowohl unverständlichen als und insbesondere auch unwartbaren Programme auch unbeabsichtigt entstehen. Die Aufgabe im nicht ganz erst gemeinten Wettbewerb besteht darin, absichtlich solchen Code zu schreiben.
Den Beiträgen werden jedes Jahr in zahlreichen Kategorien wie z. B. Worst Abuse of the C preprocessor (dt.: übelster Missbrauch des C-Präprozessors) oder Most Erratic Behavior (dt.: unberechenbarstes Verhalten) Preise verliehen.
Der IOCCC wurde von Landon Curt Noll und Larry Bassel initiiert, als diese über den furchtbaren Programmcode sprachen, den sie beruflich zu warten hatten. Sie entschieden sich, einen Wettbewerb für den schlimmstmöglichen C-Programmcode abzuhalten. Innerhalb der Begrenzung der Quellcodegröße auf wenige KiloByte schaffen es die Wettbewerbsteilnehmer dennoch, komplizierte Dinge zu tun.
Einige Zitate der Gewinner von 2004:
Ein typischer Wettbewerbsbeitrag (von Brian Westley, 1988, leicht angepasst zwecks Kompatibilität mit heutigen C-Compilern):
Dieses Programm berechnet die Kreiszahl Pi, indem es seine eigene Fläche nutzt; einen präziseren Wert erhält man, indem man eine Programmversion mit mehr Kreisfläche verwendet.
Typisch für die Einsendungen sind u. a.:
Aus der Art des Wettbewerbs ergaben sich Programme, welche sich am Rande der C-Standards bewegten oder welche nur über selten verwendete Ausführungspfade der Compiler übersetzt werden konnten. Daher sind viele ältere Wettbewerbsbeiträge nicht mit einem modernen Compiler übersetzbar und einige verursachen sogar Compilerabstürze.
Der IOCCC soll lustig, erzieherisch und bildend sein, daher wurden gleichartige Wettbewerbe für Programmierer anderer Programmiersprachen ins Leben gerufen:

Manningtree

Manningtree ist eine kleine Stadt in der englischen Grafschaft Essex im District Tendring. Der Ort liegt 12 km nordöstlich von Colchester und 75 km südlich von Norwich. Er grenzt direkt an Mistley.

Siedlungen konnten an dem Ort zurück bis in die römische Zeit nachgewiesen werden. Textlich erwähnt wird Manningtree erstmals im Jahre 1202. Der Ursprung des Namens ist ungeklärt, geht aber vermutlich auf die simple Ortsbeschreibung „many trees“ („viele Bäume“) zurück. Im Jahre 1238 erhielt Manningtree den Status einer Marktstadt.
Eine kurze Erwähnung findet es darüber hinaus in dem Drama Heinrich IV., Teil 1 von William Shakespeare, in welchem von „roasted Manningtree ox“ („gerösteter Manningtree-Ochse“) die Rede ist, was wohl auf die mittelalterliche Tradition zurückgeht, dort beim jährlichen Volksfest einen ganzen Ochsen am Stück zu rösten. Eine Darstellung der Szene befindet sich heute auf einer Häuserwand im Stadtzentrum. Manningtree war zudem ab 1640 eine bedeutende Wirkungsstätte von Matthew Hopkins, einem selbsternannten Inquisitor, dessen Gräueltaten in dem Film Der Hexenjäger dargestellt wurden.
Das Stadtbild ist maßgeblich geprägt von georgianischer Architektur, was auf eine Blütezeit des Ortes zwischen 1720 und 1840 hindeutet. Zurückzuführen ist diese vermutlich darauf, dass die Bewohner im 18. Jahrhundert das 90 km entfernte London über den Seeweg mit Nahrungsmitteln versorgten. Bei der Flutkatastrophe von 1953 wurde auch Manningtree schwer getroffen, was in der Folge zum Bau einer großen Schutzmauer führte.
Manningtree bietet neben einem weitläufigen Strand, von welchem aus man die Küstenlinie von Suffolk betrachten kann, eine für ausländische Touristen interessante Mischung britischer Architektur, bestehend aus Cottages und georgianischen Gebäuden. Besonders hervorzuheben sind auch die zahlreichen kleinen, typisch englischen Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe. Zudem gibt es ein Museum, ein kleines Theater (Manifest Theatre) und zwei Galerien (Cooper’s Gallery und North House Gallery). Um die Stadt herum verlaufen einige gut ausgebaute und beschilderte Wanderwege, sowohl im Landesinneren als auch entlang der Küste.
Des Weiteren erreicht man von Manningtree aus in kurzer Zeit die Orte Colchester, Ipswich und Felixstowe. Über die Manningtree railway station ist die Stadt direkt mit einem der Londoner Hauptbahnhöfe, dem Bahnhof Liverpool Street, verbunden; die Fahrzeit beträgt eine Stunde.

Petula Clark

Petula Clark, CBE (* 15. November 1932 in Epsom in der britischen Grafschaft Surrey als Petula Sally Olwen Clark) ist eine britische Schauspielerin und Schlagersängerin.

Petula Clark stand schon mit sieben Jahren mit Gesangsbeiträgen auf der Bühne, mit elf hatte sie ihre eigene Radiosendung „Pet’s Parlour“ und bekam 1944 ihre erste Filmrolle in „A Medal for the General“. Bis 1950 hatte sie bereits in 20 Filmen mitgewirkt. Damit war sie zum Kinderstar in Großbritannien geworden. Ab 1949 begann sie Schallplatten zu veröffentlichen. Ihre erste Platte kam in Australien heraus mit der Coverversion des Teresa-Brewers-Titels „Music, Music, Music“. 1950 erhielt sie von der britischen Plattenfirma Polygon Records, aus der später das Pye Label wurde, einen Plattenvertrag. Mit „Where Did My Snowman Go?“ (Polygon P1056) kam sie 1953 erstmals in die britischen Charts (Platz 19). Bis 1957 hatte sie dort bereits sieben Titel platziert. In diesen Jahren war sie auch weiterhin auf der Bühne, in Radio und Fernsehen sowie im Film präsent.
In den britischen Medien wurde Clark weiterhin als Star mit dem jugendlichen Image vermarktet. Die inzwischen 25-Jährige konnte in ihrer Heimat dieser Festlegung nicht entfliehen und ließ sich deshalb ab 1957 in Frankreich nieder, wo sie bereits durch französischsprachige Plattenveröffentlichung und durch ein erfolgreiches Konzert im Pariser Olympia bekannt geworden war. Sie schloss mit der französischen Schallplattenfirma Vogue einen Vertrag ab, die dafür sorgte, dass Clark in den nächsten Jahren in Frankreich mehr Hits hatte als in ihrer Heimat. 1961 heiratete sie den französischen Journalisten Claude Wolff und bekam mit ihm zwei Töchter sowie 1972 einen Sohn.
Ab 1960 begann Petula Clark auch fremdsprachige Platten zu veröffentlichen. Den Anfang machte sie in Deutschland, wo ihre Platten ebenfalls von Vogue herausgebracht wurden. Die erste deutsche Single „Du bist mein Anfang“ / „St. Tropez“ wurde 1960 in den Londoner Pye Studios produziert. Sie wurde jedoch erst zwei Jahre später im Herbst 1962 von Vogue unter der Nr. DV 14027 veröffentlicht, blieb aber erfolglos. Einige Wochen zuvor hatte Petula Clark bereits mit dem deutschen Titel „Monsieur“ (DV 14006) die deutschen Hitparaden erobert, welcher bis Platz 1 vorstieß und mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. Clark veröffentlichte bis 1971 insgesamt 22 Singles in deutscher Sprache, von denen fünf unter die Top Ten kamen. Daneben besang sie ebenso erfolgreich Schallplatten in italienischer und spanischer Sprache.
1961 meldete sich Clark auch wieder in den britischen Charts zurück. Mit der englischen Coverversion „Sailor“ des deutschen Erfolgstitels „Seemann“ (Lolita, Polydor 24177) erreichte sie Platz 1 in Großbritannien. 1964 begann ihre Zusammenarbeit mit dem britischen Produzenten und Songwriter Tony Hatch und damit die erfolgreichste Zeit ihrer Karriere. Gleich mit dem ersten gemeinsamen Lied „Downtown“ errang Petula Clark 1964 weltweiten Erfolg. In Großbritannien landete sie damit zwar nur auf Platz zwei, konnte aber mit diesem Song auch den US-amerikanischen Markt erobern, wo sich „Downtown“ 16 Wochen in den Charts hielt und zu einem Nummer-eins-Hit wurde. Er wurde mit dem Grammy für die beste Rock’n’Roll-Single ausgezeichnet. In Deutschland landeten sowohl die englische als auch eine deutsche Version auf Platz 1 der Hitparaden. Nach dem gelungen Einstand in den USA, wo Clarks Platten von Warner Bros. veröffentlicht wurden, kam sie bis 1982 noch mit 22 Titeln unter die Top 100 und war mit ihren Songs oft erfolgreicher als in ihrer britischen Heimat. Mit „My Love“ gelang ihr 1966 noch ein zweites Mal der Sprung an die Chartspitze in den USA. Clarks größter internationaler Erfolg war der von Charlie Chaplin komponierte Titelsong aus Chaplins letztem Film „Die Gräfin von Hongkong“. Der 1967 erschienene Titel „This Is My Song“ (deutsche Coverversion „Love – so heißt mein Song“, DV 14605) wurde weltweit in den Charts notiert. Er wurde im Januar 1967 in Los Angeles zunächst in Deutsch, Französisch und Italienisch aufgenommen, zuletzt folgte die englische Fassung, die den größten Erfolg haben sollte. In Großbritannien war es die zweite Nummer-eins-Platzierung.
Unter dem Pseudonym Al Grant arbeitete Petula Clark auch als Songkomponistin. Einige von ihr komponierte Titel erschienen auch als deutsche Coverversionen, zum Beispiel „Darling verzeih“ (DV 14345, Now That You’ve Gone), „Wunderschön wie heut“ (DV 14561, Where Did We Go Wrong) und „Komm tanz mit mir“ (DV 14596, Dance with Me).
Neben ihren Plattenaufnahmen unternahm Clark Tourneen durch Europa, Afrika und schließlich auch durch Nordamerika. In den USA trat sie in Nachtclubs und Fernsehshows auf. Ab 1968 widmete sie sich auch wieder dem Filmgeschäft und übernahm Rollen unter anderem in den Streifen „Finian’s Rainbow“ (1968) und „Good Bye, Mr. Chips“ (1969). 1993 gab sie im Musical „Blood Brothers“ in New York ihr Broadwaydebut. Im Londoner Westend übernahm sie 1995 die Rolle der Norma in Webbers „Sunset Boulevard“. 1998 wurde sie von der britischen Königin Elisabeth II. zum Commander of the British Empire ernannt.
→ Hauptartikel: Petula Clark/Diskografie
Bekannte Lieder:

Amphibisches Angriffsschiff

Ein Amphibisches Angriffsschiff (englisch Amphibious Assault Ship) ist in der Nomenklatur der United States Navy das größte Schiff, das speziell für amphibische Kriegsführung geplant ist. Die Bezeichnung Amphibisches Angriffsschiff ist eine irreführende Übersetzung aus dem Englischen, da das Schiff selbst nicht amphibisch – also an Land und Wasser einsetzbar –, sondern lediglich ein Träger für amphibische Fahrzeuge ist. Die sinngemäße Übersetzung wäre daher Schiff für amphibische Angriffe.
Die ersten dezidiert amphibischen Angriffsschiffe waren in den 1960er Jahren die Einheiten der Iwo-Jima-Klasse; 15 Jahre später folgten die der Tarawa-Klasse. Ende der 1980er Jahre wurden die ersten Einheiten der Wasp-Klasse in Dienst gestellt. Momentan wird mit der America-Klasse ein Nachfolger für die Tarawa-Klasse gebaut. Die Royal Navy betreibt mit der HMS Ocean (L12) ebenfalls ein amphibisches Angriffsschiff. Die spanische Marine baute ebenfalls eines, die Juan Carlos I. Die französische Marine besitzt insgesamt drei Schiffe der Mistral-Klasse.
Die Schiffe ähneln von außen kleinen Flugzeugträgern; tatsächlich sind sie größer als etwa die Träger der britischen Invincible-Klasse. Jedoch starten vom Flugdeck eines amphibischen Angriffsschiff überwiegend Helikopter und andere Senkrechtstarter, weshalb sich auch die Bezeichnung „Hubschrauberträger“ durchgesetzt hat. Die US Navy verwendet mehrere Kennungen, nämlich Landing Platform, Helicopter (LPH, Iwo-Jima-Klasse), Landing Helicopter Assault (LHA, Tarawa-Klasse und America-Klasse) sowie Landing Helicopter Dock (LHD, Wasp-Klasse). Andere Marinen haben diese Kennungen zum Teil übernommen.
Der größte Unterschied zu konventionellen Flugzeugträgern ist ein sogenanntes Welldeck, in dem mehrere Landungsboote untergebracht werden. So können amphibische Angriffsschiffe ein Landungsunternehmen sowohl zu Wasser als auch in der Luft durchführen. Die Helikopter und Senkrechtstarter können außerdem Luftnahunterstützung fliegen. In der von der US Navy verwendeten Kennung steht dabei das D für das Vorhandensein eines solchen Welldecks. Die als LPH klassifizierte Iwo-Jima-Klasse verfügte noch nicht darüber, ebenso wenig die beiden Schiffe des Bauloses Flight 0 der America-Klasse. Die als LHA klassifizierte Tarawa-Klasse verfügte dagegen über ein Welldeck, ebenso sollen die zukünftigen Einheiten der America-Klasse Flight 1 eines erhalten.
Amphibische Angriffsschiffe arbeiten normalerweise mit Docklandungsschiffen zusammen und werden ähnlich einer Flugzeugträgerkampfgruppe durch Kriegsschiffe geschützt. Diese Verbände tragen bei der US Navy die Bezeichnung Expeditionary Strike Group.

Dorfkirche Maria Magdalena (Griesheim)

Die Dorfkirche Maria Magdalena steht im Ortsteil Griesheim in der Gemeinde Ilmtal im Ilm-Kreis in Thüringen.

Auf einer westlich des Dorfes liegenden Anhöhe befindet sich die Dorfkirche. Von hier übersieht man das Ilmtal bis zu dem östlichen liegenden Weststadtrand von Stadtilm.
Die Dorfkirche Maria Magdalena wurde erstmals 1119 urkundlich erwähnt, das Dorf Griesheim hingegen am 1. April 1089. Seit 1133 sind Herren von Griesheim genannt, die auch Stifter der Kirche waren. Sie waren unabhängige Lehnsherren der Grafen von Schwarzburg und erbauten auf dem Kirchberg einst die Burg.
Diese Kirche ist eine der schönsten und ältesten Kirchen Thüringens. Ab 1533 führten die Schwarzburger die Reformation ein. Damit war Griesheim evangelisch. Seine heutige Gestalt erhielt das Gotteshaus nach einigen Um- und Ausbauten im 17. Jahrhundert. Die ursprünglich turmlose romanische Kirche mit Torbogenfeldern wurde zu einer Chorturmkirche umgewandelt. 1673 fand eine umfangreiche Sanierung statt und im 18. Jahrhundert wurde der Chorraum verändert.
Die Kunstgeschichte ordnet den Bau in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts ein. Die Portaltympana weisen auf eine Verwandtschaft zum Kloster Paulinzella hin. Chor und Schiff bilden einen einheitlichen Baukörper. Im Inneren verbindet ein Triumphbogen Schiff und Chor. Ein weiterer gedrückter Bogen ist im Chor zu sehen. An der Nordseite des Polygons ist eine Sakramentennische erhalten. Im 17. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff barock überformt. Ein barocker Altar zeigt eine Kreuzigungsgruppe mit Jesus, Maria und Johannes aus dem 15. Jahrhundert. Die Kanzel ruht auf einer Moser-Figur mit zehn Geboten aus dem Jahr 1625, zwei Emporen und eine Brettertonne aus dem Jahr 1673. Außen an der Kirche erinnern Gräber und Gedenksteine an Opfer der Kriege.
50.75292511.039861Koordinaten: 50° 45′ 10,53″ N, 11° 2′ 23,5″ O