African Union/United Nations Hybrid Operation in Darfur

Der Hybride Einsatz der Afrikanischen Union und der Vereinten Nationen in Darfur, offizielle englische Bezeichnung African Union/United Nations Hybrid Operation in Darfur (UNAMID, ursprünglich von United Nations Mission in Darfur) ist der Name einer gemischten, von der Afrikanischen Union und den Vereinten Nationen gestellten Friedenstruppe für die sudanesische Region Darfur, deren Entsendung vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 31. Juli 2007 einstimmig mit der Resolution 1769 autorisiert wurde. Sie soll 26.000 Soldaten und Polizisten umfassen und die Arbeit der bisherigen 7.000 Mann starken AU-Truppe AMIS übernehmen, der es nicht gelungen war, die Zivilbevölkerung im Konflikt in Darfur wirksam zu schützen.
Das Mandat der UNAMID umfasste vorerst 12 Monate. Die Entsendung sollte im Oktober 2007 beginnen, bis zum 31. Dezember übernahm die Truppe das Kommando der AMIS. Die UNAMID-Angehörigen sind ermächtigt, zur Selbstverteidigung und zum Schutz von Zivilisten und humanitären Operationen auch Gewalt anzuwenden – nicht aber, illegale Waffen zu beschlagnahmen und Personen festzunehmen, die vom internationalen Strafgerichtshof gesucht werden. Mit maximal 19.555 Soldaten und 6.432 Polizisten sollte die UNAMID die größte Friedenstruppe der Welt werden. Am 31. Oktober 2007 wurde das UNAMID-Hauptquartier im norddarfurischen al-Faschir eingeweiht.
Dem Beschluss zur Entsendung der UNAMID war ein langes diplomatisches Ringen vorangegangen, da zuerst die Regierung Sudans ihre Zustimmung für die Truppe geben musste. Die sudanesische Regierung muss auch den Einheiten jedes einzelnen Landes zustimmen.
Im Mai 2008 waren 7.605 Soldaten, 154 Militärbeobachter und 1.804 Polizisten stationiert, zudem 446 ausländische und 741 lokale zivile Mitarbeiter und 148 United Nations Volunteers.
Im Juli 2008 kritisierte das Darfur Consortium, ein Bündnis aus 50 Menschenrechtsorganisationen, dass es der UNAMID in den ersten sechs Monaten ihres Bestehens nicht gelungen sei, die Zivilbevölkerung wirksam zu schützen. Sie sei personell unterdotiert und mangelhaft ausgerüstet, und die sudanesische Regierung betreibe trotz gegenteiliger Versprechen eine behindernde Politik gegenüber der Mission.
Am 31. Juli 2008 verlängerte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Mission mit der Resolution 1828 bis zum 15. August 2010. Dieser Verlängerung folgten weitere. Eine Verlängerung der Mission erfolgte am 27. August 2014 durch die Resolution 2173 bis zum 30. Juni 2015, am 29. Juni 2015 wurde die Mission erneut bis zum 30. Juni 2016 verlängert.
Im Februar 2009 waren weniger als die Hälfte der zugesagten 26.000 Einsatzkräfte vor Ort. Die ungenügende Durchsetzbarkeit der Friedensziele wurde weiterhin kritisiert. Das Unvermögen der UNAMID, die Zivilbevölkerung zu schützen, zeigte sich besonders deutlich Anfang 2009, als es der UNAMID nicht gelang, die Zivilisten im Ort Muhajeriya in Süd-Darfur vor den Kämpfen zwischen Regierungseinheiten und der Rebellengruppe JEM zu schützen. UNAMID und Hilfsorganisationen mussten Muhajeriya verlassen, um sich selbst in Sicherheit zu bringen, etwa 30.000 Menschen wurden zur Flucht gezwungen.
Im Mai 2009 waren 13.286 Soldaten, 180 Militärbeobachter und 2.936 Polizisten stationiert, zudem 970 ausländische und 2.147 lokale zivile Mitarbeiter und 334 United Nations Volunteers.
Die Einsatzstärke der UNAMID umfasste am 30. Juni 2014 13.515 Soldaten, 324 Militärbeobachter und 3.578 Polizisten sowie 1.044 ausländische, 2.938 lokale zivile Mitarbeiter und 391 United Nations Volunteers.
Der Deutsche Bundestag stimmte am 15. November 2007 zu, dass deutsche Soldaten und Polizisten sich an der UNAMID-Mission beteiligen. Das Mandat zur Entsendung von bis zu 250 Soldaten wurde mehrmals verlängert. Die aktuelle Verlängerung erfolgte am 12. November 2015 und ist gültig bis zum 31. Dezember 2016.
Gegenwärtig sind sieben deutsche Soldaten und vier Polizisten an UNAMID beteiligt.
Laufende Missionen: MINUSCA 2014, Zentralafrikanische Republik | MINUSMA 2013, Mali | UNMISS 2011, Südsudan | UNISFA 2011, Sudan/Südsudan | UNAMID 2007, Sudan/Darfur | ONUCI 2004, Elfenbeinküste | UNMIL 2003, Liberia | MONUSCO 1999, Kongo, Republik | MINURSO 1991, Westsahara | UNSMIL 2011, Libyen
Beendete Missionen: MINURCAT 2007-2010, Tschad, Zentralafrikanische Republik | UNMIS 2005–2011, Sudan | BINUB 2007-2010, Burundi | BNUB 2011-2014, Burundi | UNIPSIL 2008–2010, Sierra Leone | UNIOSIL 2006–2008, Sierra Leone | ONUB 2004–06, Burundi | UNAMSIL 1999–2005, Sierra Leone | UNOMSIL 1998–99, Sierra Leone | MINURCA 1998–2000, Zentralafrikanische Republik | MONUA 1997–99, Angola | UNAVEM III 1995–97, Angola | UNASOG 1994–94, Tschad/Libyen | UNAMIR 1993–96, Ruanda | UNOMIL 1993–97, Liberia | UNOMUR 1993–94, Ruanda/Uganda | UNOSOM II 1993–95, Somalia | ONUMOZ 1992–94, Mosambik | UNOSOM I 1992–93, Somalia | UNAVEM II 1991–95, Angola | UNTAG 1989–90, Namibia | UNAVEM I 1988–91, Angola | UNMEE 2000-2008, Äthiopien, Eritrea | ONUC 1960–64, Kongo

Alex Eskin

Alexander „Alex“ Eskin (* 19. Mai 1965 in Moskau) ist ein russischstämmiger US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit geometrischer Gruppentheorie, Ergodentheorie und dynamischen Systemen (Billards), Lie-Gruppen mit Anwendungen in der Zahlentheorie beschäftigt.
Er studierte Mathematik an der University of California, Los Angeles (Bachelor Abschluss 1986), danach Physik bis 1989 am Massachusetts Institute of Technology. 1991 studierte er weiter Mathematik an der Stanford University und promovierte 1993 an der Princeton University bei Peter Sarnak (Counting lattice points on homogeneous varieties). 1993/94 war er als Postdoc am Institute for Advanced Study. Danach war er an der University of Chicago, zunächst als Dickson Instructor, ab 1997 als Associate Professor und ab 1999 als Professor.
Er beschäftigte sich unter anderem mit der Dynamik und Geometrie von Teichmüllerräumen, geometrischer Gruppentheorie, Ergodentheorie in Lie-Gruppen und Billards in rationalen Polygonen.
1992/93 war er Sloan Fellow und 1997 bis 2002 Packard Fellow. 2007 erhielt er den Clay Research Award, insbesondere für gemeinsame Arbeiten mit David Fisher and Kevin Whyte, die die Starrheit von Gruppen zeigte, die quasi-isometrisch zur dreidimensionalen auflösbaren Lie-Gruppe Sol sind. 2010 war er Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Hyderabad (Quasi-isometric rigidity of solvable groups mit David Fisher) und 1998 in Berlin (Counting problems and semisimple groups). Er ist Fellow der American Mathematical Society, 2011 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2015 in die National Academy of Sciences.

Dreikönigskirche (Hittisau)

Die Pfarrkirche Hl. Drei Könige ist eine römisch-katholische Kirche in der Gemeinde Hittisau und die drittgrößte Kirche Vorarlbergs.

Im Jahre 1510 wurde eine Filialkirche von Egg aus errichtet, die dem Heiligen Wolfgang geweiht war. Sie wurde 1580 zur Pfarrkirche erhoben, im Jahre 1688 verlängert und auch der Kirchturm erhöht und 1717 umgebaut.
Der Hittisauer Pfarrer Josef Schnell (1780–1838) verfügte in seinem Testament, dass sein Barvermögen für den Neubau einer Kirche verwendet werden darf, wenn innerhalb von fünf Jahren nach seinem Tod mit dem Bau begonnen wird. Im Jahre 1842 begann der Bau der neuen Kirche im klassizistischen Stil unter Baumeister Johann Peter Bilgeri unter tatkräftiger Mithilfe der Hittisauer Bevölkerung, die Sand und Schotter in mühsamer Handarbeit von der Bolgenach auf den Dorfplatz tragen musste. Die Baupläne stammen von Kreisingenieur Martin von Kink, sind jedoch vermutlich ursprünglich vom Hittisauer Heinrich Ladner erstellt worden, der auch eine ähnliche Kirche in Kaltbrunn in der Schweiz plante. Am 27. August 1845 wurde die Dreikönigskirche von Generalvikar Weihbischof Georg Pünster eingeweiht.
Die Kirche wurde 1974/1975 außen und 1980/1981 innen renoviert. Dabei wurde besonders auf die Erhaltung des Bestehenden geachtet, lediglich das Deckengemälde im Chor wurde neu erstellt.
Der Hochaltar und der Kirchturm sind nicht wie sonst bei katholischen Kirchen üblich nach Osten ausgerichtet, sondern den Gelände angepasst nach Süden.
Dem Langhaus mit eingezogenem Chor ist ein hoher Kirchturm mit Zwiebelspitzhelm angestellt. Die reich gegliederte Westseite mit profiliertem Dachgesims und kleinem Dreiecksgiebel trägt eine Uhr, davor ist eine toskanische Säulenvorhalle mit Treppen.
Der Hochaltar zeigt das Altarblatt Hl. Drei Könige, der linke Seitenaltar das Altarbild Hl. Dominikus vor Maria und der rechte Seitenaltar das Altarbild Hl. Aloysius vor dem Gekreuzigten. Alle drei Bilder sind um 1850 vom Maler Josef Bucher geschaffen worden. Der Tabernakel am Hochaltar ist ein Schnitzwerk des Künstlers Christian Moosbrugger nach Plänen von Prof. E. Beckmann.
Das 1980 entstandene Deckengemälde im Chor trägt den Titel Vision eines Vorarlberger Heiligen vor der Hl. Dreifaltigkeit. Es stammt vom Feldkircher Maler Kurt Scheel und stellt die Dreifaltigkeitsvision des Heiligen Bruder Klaus dar.
Die Glasfenster wurden größtenteils von der Hittisauer Bevölkerung gestiftet, sie stammen aus Tirol. Zwischen den Fenstern befinden sich 13 Apostelstatuen, die vom Grödner Künstler Franz Schmalz geschnitzt wurden.
Der Kreuzweg als Holzreliefs um 1950 ist vom Bildhauer und Tischler Christian Moosbrugger.
Das Deckenbild Apotheose Christi im Himmel und Höllendarstellung im Langhaus stammt vom Maler Waldemar Kolmsperger aus München und wurde 1941 geschaffen. In der rechten unteren Ecke – in der Hölle – ist ein Mann mit einem Geldsack zu sehen, er soll vermutlich den damaligen britischen Premierminister Winston Churchill darstellen.
Die Orgel vom Orgelbauer Alois Schönach aus 1868 wurde 1981 restauriert.
47.45759.9595Koordinaten: 47° 27′ 27″ N, 9° 57′ 34″ O

Dreikönigskirche (Hittisau)

Die Pfarrkirche Hl. Drei Könige ist eine römisch-katholische Kirche in der Gemeinde Hittisau und die drittgrößte Kirche Vorarlbergs.

Im Jahre 1510 wurde eine Filialkirche von Egg aus errichtet, die dem Heiligen Wolfgang geweiht war. Sie wurde 1580 zur Pfarrkirche erhoben, im Jahre 1688 verlängert und auch der Kirchturm erhöht und 1717 umgebaut.
Der Hittisauer Pfarrer Josef Schnell (1780–1838) verfügte in seinem Testament, dass sein Barvermögen für den Neubau einer Kirche verwendet werden darf, wenn innerhalb von fünf Jahren nach seinem Tod mit dem Bau begonnen wird. Im Jahre 1842 begann der Bau der neuen Kirche im klassizistischen Stil unter Baumeister Johann Peter Bilgeri unter tatkräftiger Mithilfe der Hittisauer Bevölkerung, die Sand und Schotter in mühsamer Handarbeit von der Bolgenach auf den Dorfplatz tragen musste. Die Baupläne stammen von Kreisingenieur Martin von Kink, sind jedoch vermutlich ursprünglich vom Hittisauer Heinrich Ladner erstellt worden, der auch eine ähnliche Kirche in Kaltbrunn in der Schweiz plante. Am 27. August 1845 wurde die Dreikönigskirche von Generalvikar Weihbischof Georg Pünster eingeweiht.
Die Kirche wurde 1974/1975 außen und 1980/1981 innen renoviert. Dabei wurde besonders auf die Erhaltung des Bestehenden geachtet, lediglich das Deckengemälde im Chor wurde neu erstellt.
Der Hochaltar und der Kirchturm sind nicht wie sonst bei katholischen Kirchen üblich nach Osten ausgerichtet, sondern den Gelände angepasst nach Süden.
Dem Langhaus mit eingezogenem Chor ist ein hoher Kirchturm mit Zwiebelspitzhelm angestellt. Die reich gegliederte Westseite mit profiliertem Dachgesims und kleinem Dreiecksgiebel trägt eine Uhr, davor ist eine toskanische Säulenvorhalle mit Treppen.
Der Hochaltar zeigt das Altarblatt Hl. Drei Könige, der linke Seitenaltar das Altarbild Hl. Dominikus vor Maria und der rechte Seitenaltar das Altarbild Hl. Aloysius vor dem Gekreuzigten. Alle drei Bilder sind um 1850 vom Maler Josef Bucher geschaffen worden. Der Tabernakel am Hochaltar ist ein Schnitzwerk des Künstlers Christian Moosbrugger nach Plänen von Prof. E. Beckmann.
Das 1980 entstandene Deckengemälde im Chor trägt den Titel Vision eines Vorarlberger Heiligen vor der Hl. Dreifaltigkeit. Es stammt vom Feldkircher Maler Kurt Scheel und stellt die Dreifaltigkeitsvision des Heiligen Bruder Klaus dar.
Die Glasfenster wurden größtenteils von der Hittisauer Bevölkerung gestiftet, sie stammen aus Tirol. Zwischen den Fenstern befinden sich 13 Apostelstatuen, die vom Grödner Künstler Franz Schmalz geschnitzt wurden.
Der Kreuzweg als Holzreliefs um 1950 ist vom Bildhauer und Tischler Christian Moosbrugger.
Das Deckenbild Apotheose Christi im Himmel und Höllendarstellung im Langhaus stammt vom Maler Waldemar Kolmsperger aus München und wurde 1941 geschaffen. In der rechten unteren Ecke – in der Hölle – ist ein Mann mit einem Geldsack zu sehen, er soll vermutlich den damaligen britischen Premierminister Winston Churchill darstellen.
Die Orgel vom Orgelbauer Alois Schönach aus 1868 wurde 1981 restauriert.
47.45759.9595Koordinaten: 47° 27′ 27″ N, 9° 57′ 34″ O

Anton Mayr

Anton Mayr (* 6. Februar 1922 in Dürrnhaar; † 12. April 2014) war ein deutscher Veterinärmediziner und Hochschullehrer.

Mayr studierte in München Tiermedizin und wurde 1951 mit einer Arbeit über Tuberkulose-Erreger promoviert. Anschließend war er an der Bayrischen Landesimpfanstalt in München tätig, wo er sich vorwiegend mit Pockenviren befasste. 1955 habilitierte er sich für das Fach Mikrobiologie und war von 1955 bis 1963 an der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten tätig. 1963 wurde Mayr auf den Lehrstuhl für Mikrobiologie und Tierseuchenlehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München berufen.
Wissenschaftlich arbeitete Mayr vor allem auf dem Gebiet der Immunitätsvorgänge bei Infektionskrankheiten und der Lebendimpfstoffe. Das von ihm entwickelte MVA-Virus (Modified Vaccinia Ankara Virus) schuf die Grundlage für sichere Pockenimpfstoffe.
Mayr verfasste mehrere Fachbücher. Das 1949 von Michael Rolle begründete Lehrbuch Mikrobiologie und allgemeine Seuchenlehre gab Mayr ab der dritten Auflage zusammen mit Rolle heraus. Der „Rolle/Mayr“ gilt als deutschsprachiges Standardwerk der veterinärmedizinischen Mikrobiologie. Das Lehrbuch erschien 2011 in neunter Auflage.
1964 wurde Mayr in die New York Academy of Sciences und 1970 in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina berufen. Er war Ehrenvorsitzender der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft. Er erhielt die Ehrendoktorwürde der Tierärztlichen Hochschule Hannover, der Universität Zürich und der Landwirtschaftlichen Fakultät Weihenstephan. Zudem erhielt er den Bayerischen Verdienstorden und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
2015 benannte die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft ihren Nachwuchsförderpreis in Anton-Mayr-Preis um. Am 14. Januar 2016 wurde im Rahmen des 8. Leipziger Tierärztekongresses ein Anton-Mayr-Symposium durchgeführt.

Positron

Positron (e+)
Das Positron (Kunstwort aus positive Ladung und Elektron), Formelzeichen , ist ein Elementarteilchen aus der Gruppe der Leptonen. Es ist das Antiteilchen des Elektrons, mit dem es bis auf das Vorzeichen der elektrischen Ladung und des magnetischen Moments in allen Eigenschaften übereinstimmt.
Treffen ein Positron und ein Elektron aufeinander, kann eine Paarvernichtung (Annihilation) eintreten. In einem idealen Vakuum, in dem es keine Elektronen gibt, sind Positronen hingegen stabil.
Das Positron war das erste bekannte Antiteilchen. Seine Existenz wurde 1928 von Paul A. M. Dirac vorhergesagt. Carl David Anderson entdeckte es am 2. August 1932 experimentell in der kosmischen Strahlung und gab ihm auch seinen Namen. Da sich die quantenmechanischen Eigenschaften aller Elektronen abgesehen von Ladung und Helizität gleichen, wurde das Begriffspaar Positron–Negatron für die beiden Varianten des Elektrons vorgeschlagen. Die Bezeichnung Negatron hat sich allerdings nicht durchgesetzt und wird in der Literatur heute nur noch gelegentlich benutzt.

Positronen entstehen
In normaler Umgebung „verschwinden“ Positronen innerhalb kürzester Zeit durch gegenseitige Annihilation mit Elektronen, in der Regel mit Emission von zwei Gammaquanten. Der Annihilation kann die Bildung eines Positroniumatoms vorausgehen. Nur in einem sehr guten Vakuum können Positronen mittels Magnetfeldern aufbewahrt werden.
Anwendungen von Positronen außerhalb der grundlagenphysikalischen Forschung beruhen auf der speziellen, leicht zu identifizierenden Strahlung der Paarvernichtung. Insbesondere die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist in der modernen Medizintechnik ein wichtiges bildgebendes Verfahren. Hierbei wird dem Patienten ein Positronen emittierendes Radiopharmakon verabreicht, und zwar ein Stoff, der im Stoffwechsel des Menschen vorkommt (bspw. Glucose). An das Molekül dieses Stoffes ist ein β+-radioaktives Atom entweder zusätzlich oder an Stelle eines nicht radioaktiven Atoms angekoppelt. Zu beachten ist in der Nuklearmedizin, dass das radioaktive Isotop einerseits langlebig genug ist, damit es in ein Biomolekül eingebaut und vom Herstellungslabor (meist einer Zyklotron-Anlage) zum Patienten gebracht werden kann, andererseits jedoch kurzlebig genug, um während der Messung Bildgebung zu ermöglichen, danach aber den Patienten nicht mehr unnötig mit Strahlung zu belasten. Der hauptsächlich benutzte Tracer bei der PET ist FDG-18, bei dem ein Atom 19F durch ein radioaktives Atom 18F (Halbwertszeit 109,77 min) ersetzt ist. Die Glucose wird von Geweben mit hohem Energiebedarf wie Tumoren oder dem Gehirn vermehrt verstoffwechselt, ist dort also höher konzentriert als in anderen Regionen. Diese Konzentration wird bildlich sichtbar gemacht.

St. Ludgerus (Alme)

Die katholische Pfarrkirche St. Ludgerus ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Alme, einem Ortsteil der Stadt Brilon im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis.

Bischof Meinwerk schenkte 1031 dem Paderborner Abdinghofkloster die Pfarrei Haldinghausen, St. Ludgerus war eine Tochterkirche dieser Pfarrei. Haldinhausen fiel im Mittelalter wüst, die Ludgerusgemeinde wurde 1377 als Nachfolgerin erwähnt, der erste Pfarrer war Pfarrer Beilen. Für dieses Jahr ist auch der letzte Pfarrer von Haldinghausen, Conrad Dollenbergh belegt. Eine erste Kapelle in Alme wurde 1003 nach Überlieferung des Abt-Archi-Diakons Pauli fundiert. Diese Kapelle wurde vermutlich 946 als Eigenkirche des Geseker Damenstiftes als Holzgebäude errichtet. Sie stand in der Gegend der sogenannten Almer Freiheit. An dieser Stelle wurde im 14. oder 15. Jahrhundert eine feste Kirche aus Stein und Lehm gebaut. Im 17. Jahrhundert diente die Kirche, besonders der wehrhafte Turm, als Schutz vor Plünderungen durch hessische und braunschweigische Truppen. Nach Beschädigungen im dreißigjährigen Krieg wurden der Helm des Turmes und der Turm 1662 erneuert. Wegen drohenden Verfalls des Gebäudes wurden von 1677 bis 1713 mehrfach Ausbesserungsarbeiten an den Außenmauern, dem Gewölbe und den Fenstern vorgenommen. Die Orgel und der Tabernakel wurden renoviert. Erste Glocken wurden um 1680 gegossen, ein Gemeindemitglied hatte dafür Geld vermacht. Eine Kirchenuhr wurde zwischen 1717 und 1719 erwähnt. Wegen der Baumängel wurden die Außenmauern 1719 durch hölzerne Stützpfosten gesichert. Der Visitator und Kommissar des Erzbischofs von Köln besuchte am 26. August 1752 die Gemeinde und ordnete den Abbruch der alten Kirche und einen Neubau an anderer Stelle an. Es wurde verboten, weiterhin die Kirche für geistliche Verrichtungen zu nutzen. Der Neubaubefehl wurde am 28. Oktober 1752 von dem Generalvikar von Sierstorff wiederholt. Von 1963 bis 1964 erfolgte eine Quererweiterung nach Plänen des Architekten Heinrich Stiegemann; der barocke Altbau blieb dabei weitgehend unberührt. Der polygonale Chor wurde, wie im Altbau, aufgenommen. Die Außenwände sind durch Betonstützen gegliedert. Alt- und Neubau sind durch ein übergreifendes Walmdach gedeckt.
Der geschlemmte flachgedeckte Bruchsteinsaal entstand als einschiffiger, barocker Bau mit eingezogenem 3/8 Chor: Er wurde nach der Inschrift in einem Wappen der Familien von Meschede und von Bruch, von 1753 bis 1760 errichtet. Die flache, verputzte Holzdecke ist in einer breiten Hohlkehle in die Wand überführt. Von 1887 bis 1890 wurde die Kirche umfangreich restauriert. Die Sakristei wurde 1911 an die südöstliche Chorschräge gebaut und 1956 erweitert. 1963 standen für die mittlerweile 1440 Gemeindemitglieder 185 Sitzplätze zur Verfügung. Das Langhaus wurde ab 1963 nach Süden erweitert. Die Pläne erstellte der Architekt Heinrich Siegemann aus Warstein, die Bauleitung lag bei Leonhard Lüke. Das Stahlbetonskelett mit einfacher Ausfachung aus Ziegeln wurde außen mit Grünstein verkleidet. Durch die Wegnahme eines Wandteiles wurde die alte Kirche nach Süden geöffnet, so entstanden drei rundbogige Öffnungen über denen die restlichen Fenster erhalten blieben. Die Achse des Gebäudes änderte sich in die Nord/Süd-Richtung. Die Chorrückwand blieb geschlossen. Der Chorraum wurde um fünfs Stufen erhöht. Unter dem abgeschelppten Dach ist die Sakristei untergebracht darüber die Empore mit dem Spieltisch für die Orgel. Der Fußboden wurden mit Kalksteinplatten ausgelegt. Die Kirche ist derzeit durch das Haupt- und Nordportal begehbar. Die ursprüngliche Kirche wirkt wie ein Vorraum zur Hauptkirche. Die beiden Seitenkapelle dienen als Marien- bzw. Beichtkapelle und als Bruder-Klausen-Kapelle.
Der gedrungene Westturm von der Vorgängerkirche entstand 1662.
Der Turm hat zwei spätmittelalterliche Untergeschosse. Das Kreuzgewölbe im Turmraum wurde durch den Einbau einer Orgelempore verändert. Die Wände des Obergeschosses sind durch drei kleine Fenster und eine Tür gegliedert. Durch die nun zugemauerte Tür gelangte man auf den Dachboden der Vorgängerkirche. Über der Tür zieht sich ein gotisches Gurtgesims um den Turm herum. An der Ostseite sind Einschnittspuren vom alten Kirchendach sichtbar. Die Glockenstube ist an allen Seiten mit zwei gekuppelten Rundbogenfenstern ausgestattet. Auf dem Turm sitzt eine achtseitige, verschieferte, zwiebelförmige Haube. Die Außenwände bestehen aus verputztem Kalkbruchstein.
Für 1837 sind drei Glocken belegt. Die größte Glocke war dem Ludgerus geweiht. Die beiden kleineren Glocken mit einem Gewicht von 39 und 229 kg waren geborsten. Der Briloner Glockengießer jakob Greve lieferte 1837 zwei neue Glocken mit einem Gewicht von 110,5 und 221 kg. Sie wurden 1838 auf die Namen der Heiligen Franziska und Theodor geweiht. Bis auf eine, wurden die Glocken 1917 eingezogen, neue Glocken lieferte die Glockengießerei Humpert 1924. Die beiden großen Glocken mussten 1942 als Metallspende abgegeben werden.
Das heutige Geläut der Kirche besteht aus fünf Bronzeglocken der Tonfolge c‘-e‘-g‘-a‘-h‘. Die vier großen Glocken wurden 1946 von der Glockengießerei Junker in Brilon gegossen. Die kleinste Glocke lieferte 1924 Heinrich Humpert, der Vorgänger von Junker. Das elektrische Läutewerk wurde 1950 angeschafft.
Am 16. April 2010 erhielt die Kirche eine Reliquie des hl. Ludgerus. Er ist in zwei der Kirchenfenster dargestellt und ein sehr aufwendiges Messgewand zeigt unter anderem den Heiligen. Nach ihm ist auch eine der Schützenbruderschaften im Ort benannt. In der Diözese Paderborn ist Alme die einzige Gemeinde unter dem Patrozinium des Ludgerus, in Krombach und Hüsten ist er Nebenpatron. Der Heilige wurde 809 im Kloster Werden beigesetzt. Die Bemühungen, eine Reliquie zu erhalten schlugen in der Vergangenheit fehl. Der Schrein in Werden wurde 2007 mit bischöflicher Genehmigung geöffnet, um die Gebeine wissenschaftlich zu untersuchen. Bei dieser Gelegenheit wurden Kleinstpartikel und Knochenstaub entnommen und in ein kleines Behältnis gegeben. Der Paderborner Erzbischof beglaubigte in einer Urkunde dass es sich um die gottgeweihten Partikel von den Gebeinen des Heiligen Ludger, des Bischofs von Münster handelt. Die Armen Klarissen in Paderborn fassten die Reliquien ein. Ein Paderborner Goldschmied fertigte eine Monstranz als Reliquiar. Die Monstranz steht in einer vergitterten Nische im Seitenschiff.
Eine neue Orgel wurde zwischen 1791 und 1811 von dem Soester Orgelbauer Fromme aufgestellt. Sie wurde um 1850 vom Briloner Orgelbauer Rischik umfangreich repariert. Das Instrument wurde 1938 durch ein neues von Anton Feith geschaffenes ersetzt. Es hat 16 Register, verteilt auf zwei Manuale und das Pedal, sowie 1126 Pfeifen. Im Zuge der Kirchenerweiterung baute der Orgelbauer Stegerhoff aus Paderborn die Orgel für die neue Orgelbühne um. Sie wurde um ein Register ergänzt, das neue Prospekt wurde in die Hinterwand des neuen Kirchenteiles eingefügt. Die bisherigen Blindpfeifen wurden durch Prospektpfeifen ergänzt.
Grundriss und Schnitt
St. Ludgerus 1914
Portal an der Nordseite 1914
Der nördliche Seitenaltar 1914
Barocke Monstranz
Figur eines Bischofs
51.45638.62374Koordinaten: 51° 27′ 23″ N, 8° 37′ 25″ O

Champcevinel

Champcevinel (okzitanisch: Champ Savineu) ist eine französische Gemeinde mit 2790 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2013) im Département Dordogne in der Region Aquitanien. Sie gehört administrativ zum Arrondissement Périgueux und ist Teil des Kantons Trélissac (bis 2015: Kanton Périgueux-Nord-Est). Die Einwohner heißen Champcevinellois.

Champcevinel ist eine banlieue im Norden von Périgueux. Umgeben wird Champcevinel von den Nachbargemeinden Agonac im Norden, Cornille im Nordosten, Trélissac im Osten, Périgueux im Süden, sowie Château-l’Évêque im Westen.
Schloss Borie-Petit
Schloss Vigneras
Kirche Saint-Marc
Herrenhaus Boisset
Mit der italienischen Gemeinde Castel Focognano in der Provinz Arezzo (Toskana) besteht seit 2002 eine Partnerschaft.
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Galaxina

Galaxina ist ein US-amerikanischer Low-Budget-Science-Fiction-Film von Regisseur William Sachs aus dem Jahr 1980. Der Film ist eine Parodie von bekannten Spielfilmen wie Star Wars, 2001: Odyssee im Weltraum, Star Trek oder Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt mit dem Playmate Dorothy Stratten in der Hauptrolle der titelgebenden Heldin.
Kurz nach Veröffentlichung des Filmes wurde die 20-jährige Hauptdarstellerin Dorothy Stratten, die 1980 von den Lesern des US-Herrenmagazins Playboy zum „Playmate des Jahres“ gewählt wurde, von ihrem eifersüchtigen Ehemann getötet, der anschließend Suizid beging. Galaxina ist Strattens vorletzter Film als Schauspielerin.

In ferner Zukunft, man schreibt das Jahr 3008, nimmt mit der Entdeckung neuer Galaxien und Zivilisationen das routinemäßige Aufkommen von Raumflügen rapide zu, so dass Polizeitruppen entsandt werden, um in den unendlichen Weiten der bekannten Sternensysteme zu patrouillieren. Eines dieser bemannten Polizeiraumschiffe ist der Polizeikreuzer Nr. 308 – „Infinity“, dessen Crew neben den Ordnungskräften und einem skurrilen steinebeißenden Gefangenen auch aus einem weiblichen, navigierenden Roboter namens Galaxina besteht. Diese neuartige und ungewöhnliche Maschine, eine stumme, androide Schönheit, ist in der Lage, Gefühle zu empfinden; gleichzeitig ist sie äußerst wehrhaft – sie kann Stromstöße aussenden!
Eines Tages erhält Captain Cornelius Butt einen neuen Auftrag. Die Infinity wird mit seiner sonderbaren Besatzung auf eine 27-jährige Reise zum Planeten „Alter 1“ entsandt, wo man den mystischen Edelstein „Blauer Stern“ vermutet, mit dessen Hilfe man die Kontrolle über das Universum erlangen kann. Auf dem Weg zum weit entfernten Gestirn, den die Mannschaft im Kryo-Kälteschlaf verbringt, übernimmt Galaxina die verantwortungsvolle Überwachung aller lebensnotwendigen Funktionen des Schiffes. In dieser Zeit bringt sich der Schiffsroboter, nachdem der athletische Sergeant Thor sich in sie verliebt, selbständig das Sprechen bei, entledigt sich ihres elektrischen Feldes und programmiert sich zur „menschlichen Frau“.
Kurz vor ihrem Bestimmungsziel entlässt Galaxina die fünfköpfige Crew aus ihrem fast drei Jahrzehnte langen Schlaf, den die Männer bis auf Captain Butt nahezu unbeschadet und ungealtert überstehen. Die Kälteschlafkammer des Polizeichefs wurde unglücklicherweise von einer an Bord befindlichen außerirdischen Lebensform sabotiert, was bei Butt neben dem Älterwerden auch zu einer gewissen Senilität führt. In dieser Phase wird das Polizeiraumschiff vom Flugobjekt des bösartigen Ordrics – einem Außerirdischen, der sich ebenfalls für das Mineral interessiert – angegriffen und beschädigt, was unweigerlich zur unsanften Landung auf dem Zielplaneten führt. Die bewaffnete Galaxina wird daraufhin allein in die düstere Stadt geschickt, um ein dort vermutetes Stück des Gesteins zu bergen, was ihr auch, trotz der Einmischung Ordrics, gelingt. Auf ihrer Mission wird sie allerdings von terrorisierenden, Harley Davids Sohn verehrenden Rocker-Aliens, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen, gefangengenommen.
Derweil startet der liebestolle Thor in Buzz‘ Begleitung die Suche nach der vermissten leidenschaftlichen Androidin, die zeitlich versetzt ihrem Angebeteten Thor ihre Liebe gestand. Dem Suchtrupp gelingt es nach wenigen Momenten, die gefesselte Galaxina zu befreien, das blaue Mineral zu bergen und zum Raumschiff zurückzukehren. In der Zwischenzeit wurde die Infinity von Ordric mit Waffengewalt unter Kontrolle gebracht. Alle Besatzungsmitglieder, darunter auch der eintreffende Suchtrupp, werden vom außerirdischen Schurken in Gewahrsam genommen, bis dieser von dem an Bord befindlichen Alien, der zuvor den körperlichen Verfall des Captains verschuldete, dematerialisiert wird. Am Ende des Films befreit das kleine, namenlose Ungetüm die gefangene Infinity-Crew. Voller Freude über die gewonnene Freiheit verspeist der ebenfalls befreite „Steinbeißer“ den gesuchten Edelstein. Daraufhin kehrt die Infinity erneut zum unwirklichen Planeten zurück, um nach einem weiteren Gesteinsstück zu suchen. Galaxina und Thor werden ein glückliches Paar.
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei „eine auf das schauspielerisch völlig untalentierte Ex-Playboy-Modell Dorothy R. Stratten ausgerichtete unlogische Science-Fiction-Film-Parodie.“
Der gezeigte Film-im-Film ist ein Ausschnitt aus der DEFA-Produktion Der schweigende Stern.

Boulazac Basket Dordogne

Boulazac Basket Dordogne ist ein französischer Basketballverein aus Boulazac, einem eingemeindeten Teil von Périgueux, im Département Dordogne. Aktuell tritt der Verein in der zweithöchsten französischen Spielklasse LNB Pro B an.
Der Verein wurde 1992 aus der Mannschaft des Union Sportive Périgourdine (USP) Basket gebildet, als diese nach Aufstieg in die nationalen Ligen Frankreichs auf der Suche nach einer größeren Spielstätte waren. Nach dem Umzug begann aus der untersten nationalen Spielklasse NM3 als US Périgord Boulazac 1998 der Aufstieg in die höchsten nationalen Spielklassen. Von 2005 bis 2012 spielte man dann in der zweithöchsten Spielklasse Pro B der Ligue Nationale de Basket. Hier erreichte man nur Plätze im unteren Tabellendrittel, bis man in der Saison 2011/12 die Vizemeisterschaft dieser Spielklasse und den Aufstieg in die höchste nationale Spielklasse Pro A erreichen konnte.
In seiner ersten Erstliga-Spielzeit 2012/13 erreichte Boulazac BD als Aufsteiger elf Siege in 30 Spielen, was nur zum vorletzten Tabellenplatz reichte und den Abstieg in die Pro B bedeutete.
Seit der Saison 2013/14 tritt Boulazac wieder in der LNB Pro B an.